Im Februar 1986 habe ich den VW Käfer 1200 Mexico als Sondermodell „Aubergine“ gekauft, mit 13000 km auf dem Kilometerzähler und stolzen 34 mexikanischen Pferden unter der Haube. Bis zum Herbst 1987 lief er unverändert im Alltags- und Urlaubsbetrieb.
Im Herbst 1987 folgte eine Zwangsumlackierung in Folge eines Vandalenschadens. Bis Frühjahr 1994 war der VW Käfer in reinstem Reinweiß unterwegs.
1989 fand ein 50-PS-Motor den Weg ins hintere Abteil. Organspender war ein 1303 S, der einem studentischen Endverbraucher zum Opfer gefallen war.
Von Herbst 1992 bis Frühjahr 1994 war der Gute abgemeldet und wurde komplett neu aufgebaut. Ersetzt wurden die üblichen Verdächtigen (Schweller, Frontblech, Heckblech usw.). Es erfolgte eine Neulackierung in Malachitgrün. Im Sommer 1994 kamen Fahrwerk und Bremsen auf den heutigen Stand.
Im Winter 1994/1995 bauten wir einen Motor auf Typ 3 Basis mit Serienvergaser, den wir im Winter 1995/1996 auf 40er Weber umrüsteten.
Nach einem Motorschaden an Pfingsten 1997 bauten wir den Motor im Herbst 1997 neu auf. Seitdem läuft der VW Käfer technisch unverändert.
Im Laufe seines bisherigen Lebens hat der Mexikaner unzählige Urlaube in ganz Europa einschließlich Irland und eine endlose Zahl von Käfertreffen zwischen Bordeaux und Hamburg mitgestaltet.



